SMART LINES 12/2017

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DER JAHRGANG 2017
ITALIEN

Bester Prosecco DOCG stammt von solchen Steillagen

VALDOBBIADENE / RUGGERI

Das Ergebnis der Ernte 2017 kann mit: »geringer Menge, guter Qualität« auf den Punkt gebracht werden, so Dr. Paolo Bisol vom Weingut Ruggeri. Das Jahr war im Durchschnitt heiß und etwas trocken. Keimung und Austrieb verliefen etwas früher als erwartet. Wir hatten nicht unter extremer Trockenheit zu leiden, wie andere Regionen in Italien. Von Januar bis Mitte Oktober konnten wir immerhin eine Niederschlagsmenge von über 770 mm verzeichnen. Und – ganz wichtig!: Der Regen viel gleichmäßig auf die Monate verteilt. Die gesamte Erntemenge in unserer Region ist aufgrund von einigen Tagen Frost und Hagel eher dürftig ausgefallen, was sich unvermeidbar in den Traubenpreisen widerspiegelt. Anfang September konnten wir mit der Ernte beginnen, die am 22. September ihren Abschluss fand. Die Önologen sind sehr zufrieden mit der Qualität des neuen Jahrgangs. Natürlich sind die Säurewerte nicht besonders hoch, wie es sich für ein warmes Jahr gehört. Aber wir können dieses Jahr mit sehr guten Extraktwerten und einer ausgesprochen charakteristischen fruchtigen Aromatik punkten. Auch die Trauben im Weinberg, die wir vor der Ernte Tag für Tag genau auf ihre Reife hin prüfen, um den Erntebeginn festzulegen, präsentierten sich wohlriechend und am Gaumen sehr aromatisch. Daher sind wir zuversichtlich, dass die positiven Eindrücke vor und nach der Ernte sich auch nach der Vinifizierung bestätigen werden.


APULIEN / CANTINE DUE PALME

Mit einer geringeren Erntemenge hatten wir im Laufe des Jahres schon gerechnet. Unsere Erwartungen sind bei der Lese bestätigt worden; die Qualität war zum Glück nicht beeinträchtigt. Am 07. August konnten wir mit der Lese beginnen. Aufgrund der »dreifachen Geißel« (it. »triplo flagello«), d.h. ausgesprochen milde Wintermonate, ungewöhnlich viel Frost im Frühjahr und starke Trockenheit in den Sommermonaten, haben wir die sechst geringste Menge seit 1947 eingefahren. Die Trauben der Lese 2017 erhielten von Angelo Maci, Präsident und Önologe von Cantine Due Palme, das höchst mögliche Qualitätssiegel, nämlich »cinque stelle« (dt. fünf Sterne).
 
Hier geht es zum Erntebericht. Für die englische Übersetzung des italienisichen Textes bitte etwas weiter scrollen.



DER JAHRGANG 2017
DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH

MOSEL / IMMICH-BATTERIEBERG

Ein perfekter Frühsommer, ein feuchter Spätsommer, ein beängstigender Frühherbst und ein rettender Spätherbst – das sind die Schlagworte des Jahrgangs 2017. Der rettende Spätherbst, mit einem stabilen »goldenen Oktober-Hoch« hat zum Schluss den Ausschlag gegeben für perfekte Trauben aus den Grand Cru Lagen.

Entgegen dem allgemeinen Trend hatten wir auf Grund der sehr locker hängenden Trauben aus den alten wurzelechten Weinbergen nicht mit Fäulnis zu kämpfen. Perfekte Reife im mitteleren 90° Bereich, intensive Frucht und feine, balancierte Säure lassen schon in der ersten Gärphase auf einen großen Jahrgang hoffen.


Wunderschöne Riesling-Trauben im Schlossberg

RHEINHESSEN /
THÖRLE

Happy End – Jahrgangsbericht Herbst 2017: Ein turbulenter Jahrgang, der uns im Jahresverlauf viel abverlangt hat, ist schlussendlich im Keller! Der Klimawandel ist leider keine Erfindung der Medien. Wir erleben von Jahr zu Jahr, dass wichtige phänologische Termine wie beispielsweise das Datum des Rebaustriebs, der Rebblüte, der Reifebeginn der Trauben oder der Erntebeginn immer weiter im Jahr nach vorne rücken. Zum einen gibt es dadurch keine unreifen, wirklich schlechten Weinjahrgänge in Deutschland mehr. Zum anderen haben wir besonders in den Sommermonaten immer häufiger mit Wetterextremen zu tun.

Hier geht es zum Erntebericht.


KAMPTAL / FRED LOIMER

Noch nie haben wir so früh mit der Ernte begonnen. Am 29. August war Startschuss. Zuerst die Trauben für unseren Sekt, dann Pinot Noir, Chardonnay, Grüner Veltliner und Riesling. Die frühe Ernte brachte feste und gut strukturierte Weine hervor. Diese zeigen sich sauber, manchmal etwas reduktiv und nie zu alkoholisch – so wie wir sie haben möchten.

Das Weinjahr 2017 begann mit einem Winter, der sich nur im Jänner von seiner strengen Seite zeigte. Die folgenden Monate bis Mitte April waren sehr warm, weshalb es auch zu einem frühen Austrieb kam. Bis Mitte Mai wurde es jedoch wieder unterdurchschnittlich kalt und die Eisheiligen ließen heuer lange auf sich warten. Die Frostnächte Ende April und Anfang Mai überstanden wir unbeschadet.

Hier geht es zum Erntebericht.


Spaß bei der Arbeit

BURGENLAND / WEINGUT HEINRICH

„Ende gut, alles gut“: Nach einem marginalen Spätfrostschaden im Frühjahr (wirklich nur in den ebenen Lagen, gesamt etwa 10%) und der extrem heißen trockenen Witterung im Sommer, gabs dann doch hin und wieder rettende Niederschläge, die letztendlich zu einer sehr guten Ausreifung geführt haben. Nur junge Anlagen auf durchlässigen, steinigen Böden haben Trockenstresssymptome und mussten entsprechend ausgelesen werden.
 
Besonders die später reifenden Sorten wie Blaufränkisch und Merlot haben von der Wärme des Sommers profitiert und liefen zur Höchstform auf, wirklich grandios was jetzt im Keller liegt, hohe Reife bei guter Säure, was will man mehr.
 
Das trifft in gleichem Maße auch für Weissburgunder, Chardonnay, Pinot Noir und St. Laurent zu, die wir früh genug geerntet haben (Erntebeginn 28. 8. 2017) um genug Frische und Finesse zu erhalten.
 
Und für die Maischevergärung von Weißweinen sowieso ein perfekter Jahrgang, gesunde und reife Beeren mit deutlich dickerer Beerenhaut –es lebe die Freyheit!


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