Die Kunst des Knödelkochens

In der „Krone“ im Südtiroler Aldein pflegt Familie Franzelin die Knödel-Hochkultur

Ich habe ein Faible für Knödel. Und ich spreche ausdrücklich nicht von den häufig in der Gastronomie anrollenden, tennisballgroßen, wechselweise pappigen oder matschigen Klumpen, die einem tagelang im Magen liegen und auf die Genießerseele drücken. Sondern ich meine jene feinen, golfballkleinen Knödel, luftig, locker und leicht, aus frischen, regionalen Zutaten mit Liebe und Akkuratesse zubereitet, die nur einen Nachteil haben: Man findet sie in den Wirtshausküchen nur selten.

Meine Schwäche für die gehobene Knödelkultur war wohl meiner langjährigen Freundin und Geschäftspartnerin Elisabetta Foradori nicht verborgen geblieben: So kam es, dass sie und ihre Tochter Myrtha Zierock mich zu einem „Knödelkochkurs“ in ihr Südtiroler Lieblingsgasthaus einluden. In der „Krone“ in Aldein durfte ich unter Anleitung der begnadeten Knödelköchin Alberta Franzelin selbst Hand an Teige und Töpfe legen. Bei Frau Franzelin lernte ich auch, dass die Kunst des Knödelkochens in der Beschränkung auf das Wesentliche, das Essenzielle liegt. Und dass, wie Schiller sagte, Einfachheit das Resultat von Reife ist. Myrtha hat darüber ein zauberhaftes „Knödelmärchen“ geschrieben und die Rezepte von Alberta Franzelin für Sie zusammengestellt.

Viel Freude bei der Lektüre und beim Nachkochen wünscht Ihnen Per Soehlke, Smart Wines

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