Das Wirtschaftswunder des Salento

25 Jahre Cantine Due Palme 

Zwischen diesen Aufnahmen liegen mehr als 30 Jahre: Auf dem heute 45.000m² großen Betriebsgelände standen damals zwei Palmen und ein bescheidenes Landarbeiterhaus. Lediglich die „Due Palme“, Markenzeichen und Namensgeber der heute größten Genossenschaftskellerei Süditaliens, flankieren auch heute noch den Haupteingang des modernen Betriebsgebäudes. 

Das Palmenduo erinnert an den Beginn einer großartigen Geschichte, die immer wieder gerne von italienischen Gazetten erzählt wird. Cantine Due Palme gilt als Erfolgsmodell, als außergewöhnliches Phänomen, das von Anfang an auf couragierten und weitsichtigen unternehmerischen Entscheidungen basiert und auf einer betriebswirtschaftlichen gut organisierten Genossenschaft, der heute rund 1.200 Winzer angehören. 

Untrennbar mit diesen Faktoren verbunden sind die günstigen natürlichen Gegebenheiten: Die Lage zwischen dem ionischen und dem adriatischen Meer, vor allem aber auch die Sonne und dieses unverwechselbare Licht! Wo sonst können Winzer während der Wachstums- und Reifephase der Trauben von Mai bis Ende August mit einer durchschnittlichen Sonnenscheindauer von bis zu 15 Stunden täglich rechnen? Einzigartig ist außerdem die Vielfalt an Böden des Salento, von sandig und kalkreich bis hin zu steinig und kompakt und eine Vielzahl an einheimischen Rebsorten. 

Die Gründerjahre 

Cantine Due Palme ist maßgeblich das Werk ihres Präsidenten und Önologen Angelo Maci aus der dritten Generation einer Winzerfamilie, rastloser Pionier in Bezug auf Qualität und Technologie. Er war es, der apulische Weine auf die interna-tionalen Weinkarten gebracht hat. Doch von den heute über 7 Mio. abgefüllten Flaschen Qualitätswein wagte man 1989 nicht einmal zu träumen, als die „Cooperativa Agricola Due Palme“ am 27. April 1989 in Cellino San Marco gegründet wurde. Am 05. September nahm die neue Kellerei in der Via San Marco den Betrieb auf einer Fläche von 4.600m² auf. Damals produzierte man ausschließlich Fasswein für den norditalienischen und französischen Markt. 

Angelo Maci, zu der Zeit technischer Leiter, der das Potenzial für hochwertige Weine aus den heimischen Rebsorten Negroamaro, Primitivo und Susumaniello längst erkannt hatte, nahm weitreichende Veränderungen vor. Nachdem er sich für die Gesellschaftsform einer Genossenschaft entschieden hatte, führte er zur Entlohnung der Winzer ein Prämiensystem ein. Das Rebgut wird seitdem klassifiziert und je nach Qualität unterschiedlich hoch vergütet. Die alteingesessenen Genossenschaftler mussten umlernen, die Arbeit im Weingarten zugunsten der Traubenqualität zu optimieren. 

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